Elternbeirat ist Teamarbeit im Spagat

Elternbeirat zu sein bedeutet, Mittler zu sein zwischen dem, was die Schule von den Familien braucht und ihnen bieten kann, und dem, was die Familien von der Schule brauchen und ihr bieten können. Das ist im besten Fall ein Spagat. Denn „die Eltern“ gibt es genauso wenig wie „die Schule“. Manche bieten und brauchen das eine und manche bieten und brauchen das andere. Dann gibt es noch die Schüler und Schülerinnen, deren Vorstellungen und Bedürfnisse oft weder denen der Eltern noch denen der Schule entsprechen. Das macht den Spagat etwas schwieriger. Schließlich gibt es noch Gesetze und andere Rahmenbedingungen, die es zusätzlich zu beachten gilt, auch wenn man noch nie von ihnen gehört hat. In unserem Fall kommt seit März 2020 noch eine Pandemie dazu, bei der selbst das „Normale“ nicht mehr gilt, weil alles sowieso anders ist als je zuvor. Dann ist die vermittelnde Arbeit des Elternbeirats – besonders des Vorstands eines Elternbeirats – sozusagen Spagat im Quadrat.

Aber wir haben großes Glück: Wir sind ein Vorstandsteam, das gut zusammenarbeiten kann. Wir haben einen wunderbaren Elternbeirat, in dem viele eifrig mitdenken und Aufgaben übernehmen. Und wir haben ein vertrauensvolles Verhältnis zur Schulleitung und zu den Lehrkräften, den übrigen Mitarbeitern und Eltern, so dass wir jederzeit miteinander reden und Probleme zusammen lösen können. Deswegen ist unser Spagatquadrat zwar schwierig, aber keineswegs schrecklich. Wir sind sehr gerne hier und Sie dürfen sehr gerne kommen, wenn Sie sich einbringen möchten oder Fragen und Wünsche haben. Zusammen gucken wir dann, was sich machen lässt.

Simon Egeler, Lisa Schiffer und Birgit Staemmler-Fricke
(erreichbar per E-Mail unter vorstand@eltern-sgh.de)